Dein Anliegen. Der medizinisch passende Weg.
Strukturierte Anamnese, ärztliche Einordnung und bei Bedarf Video, Diagnostik oder persönliche Untersuchung – für häufige allgemeinmedizinische Beschwerden und chronische Erkrankungen.
- Keine Selbstdiagnose
- Kein Notfalldienst
Was möchtest du einordnen?
Digital, vertieft oder persönlich?
Der Themenfinder sortiert Inhalte. Erst medizinische Angaben und Warnzeichen entscheiden, welcher Kanal vertretbar ist.
Stabil und dokumentiert
Bekannte Situation ohne neue Warnzeichen und mit notwendigen Messwerten oder Befunden.
- strukturierte Verlaufsanamnese
- vorhandene Daten hochladen
- ärztliche Entscheidung bleibt offen
Gespräch oder Diagnostik
Neue, unklare oder chronische Beschwerden benötigen häufig mehr als einen Fragebogen.
- Video oder Rückfrage
- Labor, Vitalwerte oder Lungenfunktion
- vorhandene Fachbefunde
Untersuchung hat Vorrang
Atemnot, Brustschmerz, neurologische Ausfälle, Bewusstseinsstörung oder schwere akute Beschwerden nicht digital abwarten.
- 112 bei Lebensgefahr
- 116117 bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten
- Praxis oder Notaufnahme je Situation
Fragebogen, Gespräch oder Untersuchung?
Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt entscheidet nach vollständiger Anamnese. Ein Produkt- oder Rezeptwunsch legt weder Diagnose noch Behandlung fest.
Digital gut vorbereitbar
Ausgewählte bekannte, stabile Situationen ohne Warnzeichen können strukturiert digital beginnen.
- Verlaufskontrolle bei dokumentierten Werten
- bekannte Allergiebeschwerden
- Reiseberatung nach individuellem Risiko
Mehr Kontext notwendig
Video, Messwerte, Labor oder vorhandene Befunde können vor einer Entscheidung nötig sein.
- Blutdruck, Diabetes und Blutfette
- Asthma, COPD und chronische Schmerzen
- Schlafstörungen und psychische Belastung
Persönliche Versorgung
Neue, schwere, unklare oder akut zunehmende Beschwerden gehören in eine Praxis oder Notfallversorgung.
- Atemnot oder Brustschmerz
- neurologische Ausfälle
- starke Schmerzen, Kreislaufprobleme oder Bewusstseinsstörung
Komplexe Themen bleiben komplex.
Ein digitaler Einstieg kann sinnvoll sein, ersetzt aber nicht die jeweils erforderliche fachärztliche Diagnostik.
Keine reine Rezeptstrecke. Diagnose, Differenzialdiagnostik und BtM-relevante Behandlung benötigen einen qualifizierten ärztlichen Pfad.
Verlauf, Ursache, Funktion, psychische Faktoren und bisherige Therapie müssen gemeinsam betrachtet werden.
Inhalatoren nur nach gesicherter Einordnung, korrekter Anwendungsschulung und geplantem Verlauf; akute Atemnot ist ein Notfall.
Ursachenprüfung und nichtmedikamentöse Maßnahmen gehören vor beziehungsweise neben eine Arzneitherapie.
Kontrollwerte, Wechselwirkungen, Kontraindikationen und notwendige Untersuchungen bestimmen jede Fortsetzung.
Nicht jeder Termin sieht gleich aus.
Die medizinische Komplexität bestimmt den Kanal – nicht die technische Möglichkeit der Plattform.
Asynchron
Strukturierte Angaben und vorhandene Messwerte werden ärztlich geprüft. Nur für geeignete Situationen.
Im Gespräch
Video oder Rückfrage, wenn Symptome, Risiken oder Therapieziele genauer geklärt werden müssen.
Vor Ort
Körperliche Untersuchung, technische Diagnostik oder unmittelbare Behandlung, sobald medizinisch erforderlich.
Behandeln, was medizinisch vertretbar ist.
Ähnliche Symptome können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb werden Warnzeichen, Vorerkrankungen, Medikamente und vorhandene Befunde vor jeder Entscheidung zusammengeführt.
- Keine automatische Verordnung nach Fragebogen
- Keine Garantie für ein bestimmtes Arzneimittel
- Diagnostik nur bei konkreter medizinischer Fragestellung
- Persönliche Untersuchung, sobald sie erforderlich ist
Messwerte und Tests mit Kontext.
Ergebnisse werden nicht isoliert verkauft, sondern medizinisch eingeordnet und nur eingesetzt, wenn sie eine konkrete Entscheidung unterstützen.
Vitalwerte
Zum Beispiel Blutdruck, Puls, Gewicht und – falls angezeigt – Sauerstoffsättigung.
Labor
Gezielt etwa für Stoffwechsel, Blutfette, Mangelverdacht oder Verlaufskontrolle.
Lungenfunktion
Bei Atemwegserkrankungen regelmäßig wichtiger als ein reiner Symptomfragebogen.
Vorbefunde
Arztbriefe, Medikamentenplan und vorhandene Diagnostik sicher zusammenführen.
Vor dem nächsten Schritt transparent.
Ein einfacher digitaler Einstieg, ein Video und eine persönliche Untersuchung sind unterschiedliche Leistungen.
Häufige Fragen
Bekomme ich nach der Anfrage automatisch ein Rezept?+
Nein. Die Anfrage ist eine ärztliche Leistung, aber keine Rezeptgarantie. Ärztlich können eine Behandlung begonnen, weitere Informationen angefordert, eine Untersuchung empfohlen oder eine Verordnung abgelehnt werden.
Kann jede Erkrankung per Fragebogen behandelt werden?+
Nein. Der geeignete Kanal hängt von Beschwerden, Risiken, Vorbefunden und erforderlicher Diagnostik ab. Viele chronische oder unklare Situationen benötigen mindestens ein Gespräch oder Messwerte.
Sind Arzneimittel im Behandlungspreis enthalten?+
Nein. Ärztliche Leistung und Arzneimittelverkauf sind getrennt. Ein verordnetes Medikament wird von der Apotheke verkauft und separat berechnet.
Ist ADHS ein einfacher Rezeptpfad?+
Nein. ADHS erfordert eine qualifizierte Diagnostik und Verlaufskontrolle. Insbesondere eine Behandlung mit kontrollierten Arzneimitteln darf nicht als automatisierte Bestellstrecke erscheinen.
Was passiert bei Warnzeichen?+
Die digitale Strecke wird beendet oder umgeleitet. Bei lebensbedrohlichen Beschwerden gilt 112; für dringende, nicht lebensbedrohliche Fälle 116117 beziehungsweise eine persönliche ärztliche Versorgung.
Dein Anliegen beginnt mit einer guten Einordnung.
Wähle ein Thema und erfahre, welcher medizinische Weg infrage kommt.